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Komplexität verwalten "Der Kern unserer Aktivität ist das komplexe Einzelteil. Der „weiße Rabe“ ist unsere Spezialität geworden, vor allem, wenn es sich darum handelt, Edelstahlteile von beträchtlicher Größe zu verarbeiten.“ , erklärt uns Christian Barnier, Leiter des Werkes von Stein-Heurtey in Bar-Le-Duc. „Wir suchten daher nach einer ERP-Lösung für die Einzelfertigung, die uns bei einer effizienteren Geschäftsführung unterstützt. Dabei war WorkPLAN die einzige Anwendung, die genau unseren Anforderungen entsprach und mit der unser Know-how gewinnbringend durch einen optimierten Informationfluss einzusetzen ist.“
<< Wir haben sowohl unsere interne Kommunikation als auch die Qualität und die Zuverlässigkeit der umlaufenden Informationen verbessert. Das war für eine effektive Umsetzung unserer Qualitätspolitik unbedingt notwendig. >> Christian Barnier, Leiter des Werkes von Stein-Heurtey in Bar-Le-Duc (Frankreich).
Stein-Heurtey: Geschichte und MetierDas Werk von Stein-Heurtey in Bar-le-Duc, Frankreich, ist das einzige Produktionszentrum einer internationalen Gruppe, die weltweit etwa 700 Mitarbeiter beschäftigt, davon 75 in Bar-le-Duc. Das Werk entwickelt und produziert mit einer fast hundertjährigen Erfahrung Industrieöfen und thermische Ausstattungen für die Stahl-, Aluminium- und Glasindustrie. Die gelungene Anpassung an die technische Evolution und die zunehmend anspruchsvolleren Anforderungen der Kunden beweisen die 90 000 produktive Arbeitsstunden im Jahr. Die Beherrschung der Herstellungsverfahren und die verfügbaren Produktionsmittel, sowohl im Bereich der maschinellen Bearbeitung als auch in der Datenverarbeitung, erlauben dem Unternehmen die Produktion immer komplexerer mechanischer Baugruppen oder Spezialmaschinen. Es positioniert sich auch als anerkannter Partner seiner Kunden und dem Rest der Stein Heurtey Gruppe für technische Ratschläge und Kompetenzen.
Christian Barnier arbeitet seit 23 Jahren in Bar-le-Duc und hat 1994 die Direktion übernommen. „Wir haben es mit einer sehr starken ausländischen Konkurrenz zu tun.“, erklärt er. „Daher benötigen wir eine herausragende Strategie, um unsere marktführende Stellung sicher zu stellen und zu bekräftigen.
Unsere fachlichen Kompetenzen versetzen uns in die Lage, uns auf Projekte für komplexe Einzelteile mit hohem Mehrwert zu konzentrieren. Dieser Markt ist derzeit in vollem Aufschwung. Unsere Hightech-Einrichtungen unterstützen uns beim Erhalt und der termingerechten Lieferung der Aufträge. Für Irrtümer ist jedoch kein Spielraum vorhanden." Die Wahl unseres fachorientierten ERP-Systems war demnach das Ergebnis einer genauen Erforschung des Angebots. Unser Hauptkriterium war dabei die Kohäsion und Durchgängigkeit für alle Abteilungen des Werkes, wobei riskante revolutionäre Änderungen zu vermeiden waren.
Eine mit WorkPLAN 'verknüpfte' Fabrik1998 wurde es zwingend notwendig nach Möglichkeiten zu suchen, die Kommunikation zwischen allen Abteilungen des Werkes zu verbessern und vor allem sichere und zuverlässige Informationen zur Zeitersparnis eines jeden zu erhalten.
Bis dahin arbeiteten einige Abteilungen in Bar-le-Duc mit einer speziell entwickelten Software, deren Umfang zur vollständigen Abdeckung der Produktionseinheit jedoch nicht groß genug war. Es wurde also ein Lastenheft erstellt und eine Anfrage konnte gestartet werden.
Christian Barnier, dem die endgültige Wahl unterstand, erklärt uns sein Vorgehen: „Wir haben 12 Produkte des Marktes getestet. Die sogenannten 'traditionellen' ERP-Programme waren zu teuer und zu kompliziert in ihrer Einführung. Nur WorkPLAN entsprach genau unseren Anforderungen. Wir haben auf die Zukunft gesetzt. Heute bin ich glücklich, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Wir verfügen über 22 Lizenzen, 25 Personen in allen Abteilungen benutzen WorkPLAN täglich, von der Arbeitsvorbereitung über die Planung, Lagerverwaltung, Vertrieb bis zur Buchhaltung.“
WorkPLAN Einführung bei Stein-HeurteyDie vollständige Einführung des Programms nahm drei Jahre in Anspruch, denn es ging nicht nur darum eine andere Technologie einzusetzen, sondern auch um deren Aneignung durch das Personal. „Bei der erfolgreichen Durchführung dieses Projekts half mir eine Gruppe von 10 Personen. Deren Mission war es nicht nur, mich bei meinen Überlegungen und bei der Auswahl des richtigen Programms zu unterstützen, sondern es ging auch darum, sämtlichen Mitarbeitern die Vor- und Nachteile der neuen Lösung zu erklären.“,
erklärt Christian Barnier. „Sobald das Prinzip akzeptiert war, haben wir WorkPLAN Modul weise installiert.“
Der Einkauf wurde zuerst mit WorkPLAN ausgestattet. Die Artikelstammdaten wurden eingegeben und die Lagerverwaltung vereinfacht, um die Rückverfolgung zu optimieren. „Das Modul zur Lagerverwaltung war für uns eines der wichtigsten und empfindlichsten Elemente. Wir haben um einige Spezialentwicklungen gebeten, die das R & D Team von Sescoi umgesetzt hat. Dort kennt man unser Metier, so dass sich zwischen unseren Unternehmen eine wirkliche, gegenseitige Achtung entwickelt hat.“
Darauf folgte das Modul zur Zeiterfassung in der Werkstatt, was der Direktion erlaubt, über eine aktuelle Auftragsübersicht innerhalb von 24 Stunden zu verfügen, anstatt - wie zuvor - erst nach 14 Tagen. Mit einer Verwaltung der Arbeitszeiten auf Jahresbasis, 24-stündiger Schichtarbeit, Urlaub, usw. war die Verwaltung der Zeiten in Echtzeit (oder fast) keine einfache Sache. Zuletzt wurden auch der Verkauf und die Buchhaltung mit WorkPLAN ausgestattet.
Bilanz über WorkPLANNach 3 Jahren zieht Christian Barnier Bilanz: „Wir haben unsere interne Kommunikation verbessert, sowie die Zuverlässigkeit und die Qualität des Informationsflusses, was zur Unterstützung unseres Qualitätsmanagements unerlässlich war (Zertifikation ISO 9000 seit 1994). Vor drei Jahren machten wir etwa 300 Kostenvoranschläge pro Jahr, dieses Jahr waren es zwischen 400 und 500.
300 davon haben sich dank unserer ausgezeichneten Antwortzeiten in feste Aufträge verwandelt. Ich verfüge über eine präzise Auftragsübersicht, die mir erlaubt, die Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Zeiten zu analysieren, die Arbeitszeiten zu verwalten und ich kann somit bei eventuellen Kapazitätsengpässen schnell die richtigen Entscheidungen treffen, z.B. ein Ausweichen auf Fremdvergabe. Jeden Monat übersende ich der Stein Heurtey Direktion einen präzisen Status pro Auftrag mit unserem Finanzbericht. Wir funktionieren wie ein Profit Center mit Ergebnisvorgaben. Zuletzt sei gesagt, dass wir die vollständige Kontrolle über die Anwendung haben, da sie so leicht zu konfigurieren ist. Auch hier hat sich der Einsatz gelohnt.“
WorkPLANs Zukunft bei Stein-HeurteyDas Modul Planung ist noch nicht vollständig integriert, da es zuvor nicht vollständig den Anforderungen des Unternehmens entsprach. Die Verbesserungen, die Sescoi für die Version 11 von WorkPLAN eingebracht hat, haben das behoben. Der Druck von Barcode-Etiketten zur einfacheren Lagerkontrolle stellt eine weitere Entwicklung dar und es wird auch über eine eventuelle Verwendung von Touch-Screens nachgedacht. „Ich bin dafür, falls uns daraus wirkliche Vorteile entstehen“, sagt Christian Barnier. Wie man sieht, wird bei Stein-Heurtey nichts dem Zufall überlassen, sondern jede Investition muss sich schnell und konkret auszahlen.
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